Auf dem Camino del Norte nach Santiago de Compostela

Besuchermeinungen über den Vortrag Pilgern mit Parkinson

23. Oktober 2018 - Pilgern mit Parkinson

Ein Vortrag in Solvida „Betreutes Wohnen an der Costa Blanca“ in Beniarbeig, Spanien

Vortrag und Ehrungen sind vorbei, doch die Wirkung hält an. Was ist eigentlich passiert und warum ist das so wichtig für uns alle? Eine Frau, die an Parkinson erkrankt ist, macht sich auf den Jakobsweg. Zusammen mit einer Begleiterin, die ihren an Parkinson erkrankten Mann ein halbes Leben lang gepflegt hat. Nach der Rückkehr berichten beide darüber und plötzlich geht es vielen Menschen besser. Ist das wirklich so? Was geht da vor? Zwei Frauen begeben sich auf eine Wanderung, um sich mit ihren Schicksalen auseinanderzusetzen. Die eine ist an Parkinson erkrankt, das Leben der anderen ist durch die Krankheit geprägt, weil sie Ihren Mann 28 Jahre lang gepflegt und an die Krankheit verloren hat. Animiert waren sie durch die Bücher und den Film eines Mannes, der den Weg ebenfalls gegangen war. Mehrmals. Warum tun die das?

Eine Antwort mag das Motto geben, das Karl Heinz Brass auf seinen Wegen begleitet: „Lasst uns aufhören, darüber zu jammern, was nicht mehr geht, sondern das mit Freude tun, was noch möglich ist.“ Genau das hat er getan und darüber berichtet. Seine Bücher und sein Film haben viele begeisterte Reaktionen ausgelöst und vielen Menschen Mut gemacht. Es hat auch kritische Rezensionen gegeben. Von Menschen, die offenbar einen Reiseführer erwartet hatten. Sogar der "Selbstbeweihräucherung" wurde Karl Heinz Brass bezichtigt. Bravo! Genau darum geht es ja. Ein kranker Mensch trotzt der Krankheit, besiegt sich selbst und seine vermeintliche Schwäche und posaunt es heraus. Noch einmal Bravo! Stephanie Heinze und Eva-Maria Wolf haben es gehört und sich selbst auf den Weg gemacht. Nicht „nur“ das - sie haben ein nützliches Projekt damit verknüpft und Spenden für die Parkinsonforschung eingesammelt. Und das nicht wenig! Die Details sind schon berichtet worden. Darum soll es hier nicht gehen. Das tolle Ergebnis ist tatsächlich ein „Fliegenschiss“ gegen das, was die Pharmaindustrie für einen einzigen Ärztekongress ausgibt. Im Mittelpunkt der Arbeit der Hilde Ulrichs Stiftung, deren Geschäfte Stephanie Heinze führt und der die Spenden zufließen, stehen Therapieansätze ohne Medikamente. Das ist für die, die Medikamente verkaufen, nicht so lukrativ. Der wahre Nutzen hat nichts mit Geld zu tun.

In Solvida gibt es einige Menschen, die mit Parkinson zu kämpfen haben. Hier trifft sich regelmäßig die Parkinson Selbsthilfegruppe und zum Freundeskreis um Solvida gehören ebenfalls betroffene Menschen. Das macht hier niemanden zum Experten, aber es schärft die Sinne für jede Situation, in der es nicht so geht, wie man möchte. Die geschilderten Aktionen sind enorm wichtig. Einerseits für die Akteure. Andererseits aber auch für alle anderen. Egal ob gesund oder krank. Das Motto von Karl Heinz Brass, sein Beispiel und die Initiativen von Stephanie Heinze und Eva-Maria Wolf machen jedem Mut. Parkinson oder nicht. Manchen Menschen bedeutet es eine ungeheure Anstrengung, vom Rollstuhl auf die Toilette zu kommen. Wer kann ermessen, wie eminent wichtig eine solche „Kleinigkeit“ für die Lebensqualität eines Menschen ist? Tun, was man kann, ist jede Anstrengung wert. Karl Heinz Brass ist für sein Engagement mit dem Ehrenpreis geehrt und Stephanie Heinze und Eva-Maria Wolf sind mit Applaus belohnt worden. Hochverdient, aber nichts gegen die eigenen Erfahrungen, die ihnen niemand mehr nehmen kann. Und wenig gegen das, was sie anderen Menschen geben: Mut und Kraft! Danke.

SOLVIDA – Betreutes Wohnen in Beniarbeig an der Costa Blanca

---

Liebe Stephanie,

zuerst einmal danke ich dir sehr für deinen Vortrag am 9. Februar 2019 bei uns im Ingelheimer Mehrgenerationenhaus. Du hast durch Eure Aktion, den Jakobsweg mit Parkinson zu laufen wieder einmal großen Mut gemacht und gezeigt, dass trotz dieser Erkrankung doch noch eine ganze Menge möglich ist. Aber auch für dich selbst hast du wertvolle Erfahrungen gesammelt, die dir keiner mehr nehmen kann und die man wohl nur auf solch einem Weg machen kann.

Danke, dass wir daran teilnehmen durften.

Schön fand ich auch die Verknüpfung deiner eigenen Geschichte mit den Jakobsweg Botschaften, sowie den dazugehörigen Fotos, die sehr beeindruckend waren. Man konnte alles sehr gut nachempfinden, was deine Partnerin Eva-Maria und du in den 3 Wochen erlebt habt. Für die bevorstehenden Veranstaltungen wünsche ich Euch ebenso viel Erfolg und Freude! Ich freue mich immer sehr von dir soviel Positives zu hören. Es spiegelt auch meine Gedanken wieder, diesen Weg mit Parkinson unbeirrt fortzusetzen und das Beste möglich zu machen.

Dabei kommt man oft ins Staunen ...

Herzliche Grüße aus Ingelheim von Astrid Breuer (Selbsthilfegruppe Parkinson)

---

Pilgern für Parkinson - wer macht das schon! Stephanie Heinze und ihre Freundin Eva-Maria machen das! Und sie haben es geschaftt! Und sie lassen uns daran teilhaben.
Momentan tourt Stephanie Heinze mit Ihrem Vortrag über diese sehr besondere Reise durchs Land. Ihre Erlebnisse und die sehr persönlichen Schilderungen, auch ihrer Empfindungen auf der Wanderung werden mit ausgesuchtem Bildmateriel unterstrichen.

Die beiden sind jeden Tag 20 km gelaufen, begleitet von einem nicht wegzudenkenden begleitenden Organisationsteam - laufen mussten sie selbst. Wie sie dies geschafft, erlebt und erfahren haben, berichtet Stephanie in ihrem Vortrag, den ich in Eversen besucht habe. KLASSE! Trotz eines Wackelkontakts des Mikros lässt sie sich nicht aus der Ruhe bringen und nimmt die Gäste der Selbsthilfegruppe Celle für sich ein. Dabei fordert sie die Anwesenden zu Zwischenfragen auf, die umgehend gerne beantwortet werden.

Meine Bewertung: anschaulich, locker, absolut sehenswert & einfach klasse - 5 Sterne!!!

---

Liebe Frau Heinze,

ich danke Ihnen von Herzen für Ihren wunderbaren Vortrag zum Jakobsweg und für den vielversprechenden Buchtipp. Ich nehme mir vor den Jakobsweg zu gehen. Mein Mann ist seit drei Jahren an Parkinson erkrankt. Ich habe als Angehörige Ihren Vortrag mit großem Interesse verfolgt.

---

Das war ein sehr schöner und informativer Vortrag, ermutigend und aufbauend mit einem kleinen Einblick "hinter den Kulissen". Mir hat's ausserordentlich gut gefallen. Und die Bilder waren auch sehr schön.

---

Menschen die sich nicht tatenlos ihrem Schicksal ergeben, sondern es in die Hand nehmen und bereit sind zu kämpfen...diese Menschen haben meinen allergrößten Respekt/Bewunderung!

Einige solcher Menschen durfte ich bereits seit längerem zu meinen Freunden zählen, eine davon durfte ich heute endlich persönlich kennenlernen....Stephanie Heinze

Vor 10 Jahren jung an Morbus Parkinson erkrankt, hat sie ihr TUN dem Kampf gegen diese heimtückische Krankheit verschrieben und ist im Frühjahr im Zuge einer großen Spendenaktion für die Parkinsonforschung trotz Erkrankung mit einer Freundin den Jakobsweg gepilgert...560 km / 20 km tgl.

Ich hatte mich mit meinen HeideSMOVERN als Wegpaten an dieser Spendenaktion beteiligt. Heute hat sie in der Selbsthilfegruppe Celle darüber berichtet, wodurch meine Bewunderung nochmal gestiegen ist!!!

Da die Smoveys ja von einem an Morbus Parkinson erkrankten Sportler erfunden wurden, und gesunde Bewegung die wichtigste Voraussetzung ist, durfte ich heute gemeinsam mit meiner lieben Kollegin Dagmar Bistreck, selbst Erkrankte, noch ein paar Worte zu diesem grossartigen Sport erwähnen...habe mich riesig gefreut dich nach all der Zeit wiederzusehen, liebe Dagmar.

Herzlichen Dank an Margarete Hubach für die nette Einladung...ebenfalls schön dich kennengelernt zu haben.

Alles in allem also ein grossartiger Nachmittag mit tollen Begegnungen...mein Schatz und ich haben große Lust bekommen diesen Weg ebenfalls mal gemeinsam zu gehen...ihr wisst ja, ich liebe Herausforderungen!

---

Ich hoffe, Sie konnten die Zeit in Spanien noch genießen und sich etwas erholen. Ihnen und Frau Wolf noch einmal vielen Dank für den eindrucksvollen Vortrag und den tollen Nachmittag. Auch einige Tage danach bleiben die Eindrücke lebendig und motivierend. Herzliche Grüße

---

Liebe Stephanie, ich bin sehr froh, Dich kennenlernen zu dürfen. Es war ein sehr emotionaler Nachmittag. Nochmals vielen Dank für den tollen Vortrag.

---

Hallo Stephanie, schön, dass ich Dich in Eversen persönlich kennenlernen durfte. Margarete hatte sich auf dieses "Event“ schon sehr gefreut, und ich finde zu recht! Du hast mit Deinem Vortrag und Deiner authentischen Art, denke ich, nicht nur mir Mut gemacht, sich trotz der Erkrankung neue Herausforderungen zu suchen bzw. sich denen des Alltags zu stellen. Ich wünsche Dir, dass Du das auch bei Deinem zweiten Vortrag in Spanien den Besuchern wieder so vermitteln kannst.

Ich denke, ich werde eine eigene PowerPoint-Präsentation nur mit den Zitaten/ Botschaften zum nächsten Gruppentreffen erstellen, so dass ich jedem Interessierten "sein/e" Zitate ausdrucken bzw. zusenden kann. Liebe Grüße

---